„Auf den Spuren von Agatha Christie“ – oder wie auch ältere Leute lustvoll Sprachen lernen können, 2009
Glauben Sie, dass Sprachaufenthalte jungen Menschen vorbehalten sind? Weit gefehlt! Am 19. April machte ich (46+) mich auf den Weg, um eine hoffentlich lehrreiche und exklusiv für die Altersgruppe ab 50 konzipierte zweiwöchige Erlebnis-Sprachreise im Südwesten Englands zu testen, im wohl bekannten Rosamunde Pilcher-Land.
Bereits im Flugzeug Richtung London war mein Platz neben weiteren Reiseteilnehmerinnen reserviert. Schnell kam man ins Gespräch. Meine Sitznachbarinnen im Alter 60+ nahmen schon zum zweiten resp. dritten Mal an dieser Sprachreise teil und berichteten mir begeistert von ihren Erfahrungen. In der Empfangshalle des Flughafens Heathrow erwartete uns sowie vier weitere Reiseteilnehmer ein netter Chauffeur und fuhr uns sicher ins vier Stunden entfernte Paignton, einem Küstenort, der mediterranes Flair mit englischem Touch vereint. Paigntons berühmteste Einwohner sind Isaac Singer, der Nähmaschinenerfinder, oder eben Agatha Christie, die „Queen of Crime“, nach der unsere Gruppenreise benannt war. Am Zielort, direkt bei der Sprachschule, begrüssten uns die Gastfamilien. Wer es allerdings vorzog, in einer Pension zu logieren, nahm den kurzen Weg zum familiär geführten Bed & Breakfast gleich um die Ecke unter die Füsse. Ich wurde von Malcolm, meinem Gastvater, herzlich in Empfang genommen. Kaum in meinem neuen Zuhause angekommen, wo ich ein geschmackvoll eingerichtetes, grosszügiges Zimmer mit Privatbad beziehen konnte, offerierte mir Gastmutter Jane den ersten englischen Tee – mit Milch, versteht sich. Papageiendame Anna schmetterte mir ein fröhliches „Hello“ entgegen und die Katzen Boysie und Tigger betrachteten mich zuerst einmal aus sicherer Distanz, wie auch der etwas eigensinnige Graupapagei Henry. Für zwei Wochen war dies nun mein neues Heim und der erste Eindruck sehr erfreulich. Jane, die bereits seit einem Monat probeweise vegetarische Menus kochte, verwöhnte mich dann jeden Abend mit einem neuen Gericht und einem Gläschen Wein. Am nächsten Morgen hiess es, den 20-minütigen Fussweg entlang des Meeres in Angriff zu nehmen und seit vielen, vielen Jahren wieder einmal die Schulbank zu drücken. Unsere Reisegruppe wurde entsprechend der sprachlichen Vorkenntnisse in zwei Klassen aufgeteilt. John, unser erfahrener Lehrer, gestaltete die drei morgendlichen Lektionen interessant und humorvoll. In der Pause genossen wir einen für englische Verhältnisse ausgezeichneten Kaffee im schönen Garten der Schule, die in einem vormaligen Pfarrhaus untergebracht ist. Ab und zu benützte ich das Internet im Aufenthaltsraum, nur um zu erfahren, dass ich im Büro überhaupt nicht vermisst wurde! Agatha Christies Leben und Wirken war nicht nur Thema im Unterricht, sondern stand vor allem auf den zahlreichen Nachmittags-Exkursionen im Mittelpunkt. Etwa der Besuch ihrer Ferienresidenz Greenway House mit dem wild romantischen Park am Ufer des Dart, der Abstecher auf die Gezeiteninsel Burgh Island, wo sie sich für ihre bekanntesten Werke inspirieren liess, oder der Spaziergang im Dartmoor-Nationalpark, dessen mystische Landschaft in einigen ihrer Krimis als unheimliche Kulisse diente. Ausflüge zum hübschen Marktstädtchen Totnes und nach Exeter, der Hauptstadt der Grafschaft Devon, gaben hauptsächlich uns Damen die Gelegenheit, unserer grossen Leidenschaft nachzugehen: dem Shopping! Mittwochabend war Pub-Abend. In romantisch gelegenen Country-Pubs, zu denen uns die kundigen schuleigenen Guides per Bus chauffierten, lernten wir die ganze Palette der englischen Biere kennen und schätzen. Am letzten Kurstag überreichte uns der Schuldirektor persönlich die Sprachzertifikate. Viel zu schnell vergingen die zwei Wochen und es hiess Abschied nehmen. I’ll be back!
Brigitte Stirnimann, CCA Sprachaufenthalte
Grossbritannien, Margate, 2008
Die persönliche Beratung bei CCA war kompetent, zuverlässig, schnell und auf meine Bedürfnisse zugeschnitten.
Die familiäre Atmosphäre und die Lage an einem schönen Park zeichnet die Sprachschule in Margate aus. Im „The Hawley Club“ der Schule verbrachten wir unsere Pausen und Abende – top! Aus Platzgründen wird im Sommer zusätzlich in einem Nachbargebäude unterrichtet, wobei die Schulräume dort z.T. ungemütlich waren (keine richtigen Tische). Die meisten Lehrpersonen waren sehr kompetent und der Unterricht während meines vierwöchigen Aufenthalts spannend. Vereinzelten Lehrpersonen mangelte es an didaktischem Wissen. Die Cambridge Advanced-Vorbereitung in den letzten zwei Kurswochen war top. Bei der freundlichen und gesprächigen Gastmutter wohnte ich in einem tollen Zimmer und genoss gutes, reichhaltiges Essen. Der Schulweg per Bus war kurz. Leider verreiste die Gastfamilie in der letzten Woche in die Ferien.
Stefanie (1986)
Grossbritannien, Brighton, 2008
Privatunterricht im Haus der Lehrperson
Ich war mehr als zufrieden mit meinem Aufenthalt im Haus der Lehrperson in Brighton. Meine Gastmutter war eine äusserst seriöse und kompetente Lehrerin mit langjähriger Erfahrung als Englischlehrerin auf der ganzen Welt. Somit war sie auch eine sehr interessante Person, die sehr viel zu berichten hatte, wenn man mehr über ihre Auslandserfahrungen wissen wollte. Ich habe selten eine Person mit so einem breiten Allgemeinwissen getroffen. Ausserdem habe ich bei ihr schön gewohnt und ihre meistens asiatische/orientalische Küche sehr genossen. Ihr Haus liegt nur etwa 350m vom Strand und etwa 10 min Gehweg vom Stadtzentrum entfernt. Dieses Programm ist ein Geheimtipp für alle, die wirklich ihr Englisch verbessern wollen.
Ursula (1955)
Grossbritannien, Hastings, 2007
Ich war mit der kompetenten Beratung von CCA sehr zufrieden. Über all die verschiedenen Kursorte habe ich viel erfahren, was mir eine grosse Hilfe war, um eine Entscheidung zu treffen. Das Hastings English Language Centre hat mir super gefallen, weil es eigentlich gar nicht wie eine Schule, sondern wie ein normales englisches Haus wirkt, wodurch eine sehr familiäre Atmosphäre entsteht. Auch den Unterricht fand ich top! Unsere Lehrer waren immer fröhlich und gut gelaunt. Der Unterricht war nicht langweilig und trocken, denn wir machten viele Spiele und Aktivitäten, die das Sprechen förderten. Ich habe so viel gelernt während den 12 Wochen im Cambridgekurs. Betreffend Unterkunft hätte ich es nicht besser treffen können. Meine Gastfamilie gewährte mir Familienanschluss, unternahm viel mit mir, und zu Hause wurde ich richtig verwöhnt. Auch durch die Familie konnte ich mein Englisch stark verbessern. Ich muss ehrlich sagen, dass ich sehr gerne noch länger in England geblieben wäre und mir der Abschied echt schwer gefallen ist.
Yvonne (1987)
Grossbritannien, Eastbourne, 2007
Die persönliche Beratung bei CCA war exzellent, genau auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Meine Gastfamilie war super. Sie war sehr nett, hat sich um mich gekümmert und hatte immer ein offenes Ohr für mich. Die Infrastruktur der Schule ist im grossen und ganzen gut. Die Klassenzimmer sind jedoch recht klein und einfach ausgestattet. Der Aussenbereich ist ganz schön mit kleinen Tischen und einer Swimmingpool-Anlage. Es gibt auch eine Kantine, das Preisleistungsverhältnis stimmt. Der Sprachunterricht (Cambridge Examenskurs) war qualitativ hoch. Die Lehrpersonen sind sehr gut und bemüht, dass man sich wohl fühlt.
Nadja (1981)
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